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"Geschichte des Todes - Friedhöfe in Europa - ARTE+7". To change this title, or add tags or comments,
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Der Tod ist der Höhepunkt des Lebens, heißt es. Die Trauer um den Verstorbenen war immer schon inszeniert für die Nachwelt. Aber alle Trauer hat auch immer schon einen Ort gebraucht, einen Ort der Erinnerung und des Gedenkens. Friedhöfe sind solche Orte. Und sie sind Orte des Eingedenkens, denn die Menschen werden sich auf ihnen bewusst, dass ihr Leben endlich ist. Die vierteilige Dokumentarreihe von Michael Trabitzsch stellt berühmte Friedhöfe in Europa vor.
In der Antike begann der Mensch, die Götter herauszufordern. Nicht allein in der Sage von Prometheus, sondern durch die geradezu unglaubliche Größe der Mausoleen, mit denen die Mächtigsten die Nachwelt und die Götter "zwangen", ihrer zu gedenken. Aber warum glaubte man in der Mutter aller heroischen Epochen, der heidnischen Antike, nicht an das Jenseits? Warum inszenierten die, die es sich leisten konnten, ihre Erinnerung an den Hauptstraßen und Plätzen ihres Reiches? Warum errichteten sie überdimensional hohe Grabmonumente? Und warum sind die christlichen Gräber im Gegensatz dazu so menschenleer unter der Erde gelegen? Warum ist die heidnische Antike so bildmächtig?
(Deutschland, 2008, 26mn) ZDF Regie: Michael Trabitzsch, Mina Mair
Der Tod ist der Höhepunkt des Lebens, heißt es. Die Trauer um den Verstorbenen war immer schon inszeniert für die Nachwelt. Aber alle Trauer hat auch immer schon einen Ort gebraucht, einen Ort der Erinnerung und des Gedenkens. Friedhöfe sind solche Orte. Und sie sind Orte des Eingedenkens, denn die Menschen werden sich auf ihnen bewusst, dass ihr Leben endlich ist. Die vierteilige Dokumentarreihe von Michael Trabitzsch stellt berühmte Friedhöfe in Europa vor.
In der Antike begann der Mensch, die Götter herauszufordern. Nicht allein in der Sage von Prometheus, sondern durch die geradezu unglaubliche Größe der Mausoleen, mit denen die Mächtigsten die Nachwelt und die Götter "zwangen", ihrer zu gedenken.
Aber warum glaubte man in der Mutter aller heroischen Epochen, der heidnischen Antike, nicht an das Jenseits? Warum inszenierten die, die es sich leisten konnten, ihre Erinnerung an den Hauptstraßen und Plätzen ihres Reiches? Warum errichteten sie überdimensional hohe Grabmonumente? Und warum sind die christlichen Gräber im Gegensatz dazu so menschenleer unter der Erde gelegen? Warum ist die heidnische Antike so bildmächtig?
(Deutschland, 2008, 26mn)
ZDF
Regie: Michael Trabitzsch, Mina Mair