FPÖ—unmöglich begrenzt

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Heinz Christian Strache Quelle: wikipediaDer FPÖ-Chef pocht auf die “Identität unseres Landes” und das Konkordat zwischen Österreich und dem Vatikan. Kreuze sollen auch in Klassen ohne christliche Mehrheit hängen, ebenso ein Foto des Landeshauptmanns.Die Presse.comGeht es nach dem Wunsch der FPÖ, dann soll das Kruzifix künftig in allen Wiener Klassenzimmern zur Fixausstattung gehören. Denn derzeit würden in immer weniger Schulen Kreuze hängen, kritisierte FP-Chef Heinz-Christian Strache am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Das religiöse Symbol soll, so fordern die Freiheitlichen, auch in jenen Klassen zu finden sein, in denen Christen in der Minderheit sind.“Kreuze gehören zur Identität unseres Landes, daher gehören sie ins Klassenzimmer”, so Strache, der auch auf das Konkordat verwies. Österreich habe aufgrund dieses mit dem Heiligen Stuhl abgeschlossenen Vertrages die “völkerrechtliche Verpflichtung”, Kruzifixe in den Schulen aufzuhängen. Ausnahmen könne es geben, wenn mehr als 50 Prozent der Schüler ein anderes Bekenntnis haben.Doch dies sei eben nur eine Kann-Bestimmung, betonte Strache. Er sprach sich dafür aus, Kruzifixe überall zu montieren - unabhängig von der Anzahl der Schüler mit anderen Glaubensbekenntnissen. Denn jene, die als Gäste nach Österreich kommen, hätten zur Kenntnis zu nehmen, dass die “Mehrheitsreligion” hier immer noch die christliche sei.Sorge um “christliches Europa”Wobei sich der FP-Chef nicht nur um Österreich Sorgen macht: “Wenn wir uns nicht unserer christlichen Wurzeln besinnen, wird Europa morgen nicht mehr Europa sein.” Die “Rettung des christlichen Abendlandes” solle sichergestellt werden. Einen ersten Schritt haben die Freiheitlichen bereits selbst gesetzt: Seit Donnerstag hängt im Büro von Rathaus-Klubobmann Eduard Schock ein kleines Holzkreuz.weiterlesenPosted in Bildung, Demokratie, Fundamentalismus, Gesellschaft, Humanismus, Katholizismus, Kultur, Medien, Naturalismus, Politik, Religion, Säkulares Tagged: F
May
2009

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May 2, 2009
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Heinz Christian Strache Quelle: wikipedia Der FPÖ-Chef pocht auf die “Identität unseres Landes” und das Konkordat zwischen Österreich und dem Vatikan. Kreuze sollen auch in Klassen ohne christliche Mehrheit hängen, ebenso ein Foto des Landeshauptmanns. Die Presse.com Geht es nach dem Wunsch der FPÖ, dann soll das Kruzifix künftig in allen Wiener Klassenzimmern zur Fixausstattung gehören. Denn derzeit würden in immer weniger Schulen Kreuze hängen, kritisierte FP-Chef Heinz-Christian Strache am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Das religiöse Symbol soll, so fordern die Freiheitlichen, auch in jenen Klassen zu finden sein, in denen Christen in der Minderheit sind. “Kreuze gehören zur Identität unseres Landes, daher gehören sie ins Klassenzimmer”, so Strache, der auch auf das Konkordat verwies. Österreich habe aufgrund dieses mit dem Heiligen Stuhl abgeschlossenen Vertrages die “völkerrechtliche Verpflichtung”, Kruzifixe in den Schulen aufzuhängen. Ausnahmen könne es geben, wenn mehr als 50 Prozent der Schüler ein anderes Bekenntnis haben. Doch dies sei eben nur eine Kann-Bestimmung, betonte Strache. Er sprach sich dafür aus, Kruzifixe überall zu montieren - unabhängig von der Anzahl der Schüler mit anderen Glaubensbekenntnissen. Denn jene, die als Gäste nach Österreich kommen, hätten zur Kenntnis zu nehmen, dass die “Mehrheitsreligion” hier immer noch die christliche sei. Sorge um “christliches Europa” Wobei sich der FP-Chef nicht nur um Österreich Sorgen macht: “Wenn wir uns nicht unserer christlichen Wurzeln besinnen, wird Europa morgen nicht mehr Europa sein.” Die “Rettung des christlichen Abendlandes” solle sichergestellt werden. Einen ersten Schritt haben die Freiheitlichen bereits selbst gesetzt: Seit Donnerstag hängt im Büro von Rathaus-Klubobmann Eduard Schock ein kleines Holzkreuz. weiterlesen Posted in Bildung, Demokratie, Fundamentalismus, Gesellschaft, Humanismus, Katholizismus, Kultur, Medien, Natu
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