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"Black Literature" "African American" James Baldwin Part 2 "Black Europe" "Expatriates" "Black Atlantic" "Afrika Deutschland" afrodeutsch "Black German"
James Baldwin (* 2. August 1924 in Harlem, New York City; † 1. Dezember 1987 in Saint-Paul de Vence, Südfrankreich) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.
James Baldwin wurde 1924 im Harlem Hospital unter dem Namen James Arthur Jones als erstes Kind der alleinstehenden Mutter Emma Berdis Jones geboren; sein Vater ist unbekannt. Nach der Hochzeit der Mutter mit dem Fabrikarbeiter und Baptistenprediger David Baldwin nahm James im Alter von drei Jahren dessen Nachnamen an. Emma und David Baldwin bekamen in den folgenden Jahren gemeinsam acht Kinder.
Zu seinem Stiefvater hatte James ein äußerst angespanntes Verhältnis, welches sich zur Rivalität verschärfte, als er ab 1938 in dessen Pfingstgemeinde Anerkennung als jugendlicher Prediger fand. Die Ablehnung, die er durch David Baldwin erfuhr, und dessen religiöser Fanatismus spiegelten sich später als dominierende Themen in James Baldwins Werken wider.
Schon früh zeigte James ein großes Interesse an Literatur. Er war als Kind und Jugendlicher ein leidenschaftlicher Leser, der sein Lesematerial in den öffentlichen Bibliotheken New Yorks fand. Zu den ersten literarischen Einflüssen auf ihn zählten Werke von Harriet Beecher-Stowe, Horatio Alger und Charles Dickens.
1941 gab James Baldwin sein religiöses Engagement auf, weil er zu der Überzeugung gekommen war, er täusche den Gemeindemitgliedern eigenen Glauben und Inbrunst nur vor. Er verließ auch seine Familie. 1942 schloss er mit Erfolg seine Schulausbildung an der De Witt Clinton High School, einer vornehmlich von Weißen besuchten Schule in der Bronx, ab. Dort hatte er sich zuvor durch die Herausgabe einer Schülerzeitung profiliert.
1943 starb sein Stiefvater und Baldwin sah sich in der Pflicht, für den Unterhalt der Familie zu sorgen. Er nahm mehrere Gelegenheitsarbeiten an. Sein Entschluss,
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