Fashion and (Open) Society Weekly 31/2008

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Cocoa Beans von photographi.esc (CC:BY-NC-SA)Es ist Freitag und wie bereits letzte Woche gibt es wieder einen kleine Überblick über Mode und deren Wirkung auf die Gesellschaft.Mode aus alten Kakaosäcke Als die Preise für Kakao auf dem Weltmarkt fielen, suchte die Designerin Felicite Mai nach Möglichkeiten ein Auskommen zu finden:„Die Volkswirtschaft der Elfenbeinküste basiert auf Landwirtschaft, vor allem Kakao und Kaffee. So entschied ich mich diese Pflanzen zu bewerben indem ich diese Kleidung entwarf“, so Mai, deren wirklicher Name Maimouna Camara Gomet ist.„Ich hatte diese Idee während eines Nähkurses im Jahre 1987. Danach eröffnete ich 1996 meinen eigenen Laden und stellte die Designs dann im Jahre 2003 im Rahmen eines Modewettbewerbes in Divo (im Süden der Elfenbeinküste) vor.“ Mittlerweile beschäftigt sie mehrere Assistenten in ihrem Geschäft.Wie Reuters weiter berichtet, knüpft sie damit an den Beruf ihres Vaters an:„Mein Vater war ein Scheider und stellte die Jacken für die kolonialen Siedler her,“ sagte sie in Anspielung auf die früheren französischen Kolonialherren.„Danach wurde er Kaffee- und Kakaobauer.“Mai hofft, dass ihre Sackmode als attraktive und dauerhafte Werbung für die besten Produkte ihres Landes fungieren kann - Kakao und Kaffee.In diesem Youtube-Video von Al Jazeera kann man Felicite Mai bei ihrer Arbeit zusehen:Syd's Store - Queen St. West von Charlyn W (CC: BY)Eine Designschule für Trinidad & Tobagohttp://flickr.com/photos/28481088@N00/Christopher Nathan schaffte es mit Hilfe seiner Mode Agentur “Coco Velvet International” Möchtegernmodels in Laufsteggazellen zu verwandeln. Doch das reicht ihm nicht, er richtet seine Aufmerksamkeit auf einen anderen Teil der Modeindustrie nämlich Designer:Er sagt, dass die Modeindustrie in Trinidad und Tobago sowie Jamaika ähnlich sind, es gibt eine Menge unentdecktes Potential. „Manche Menschen betrachten es nicht als Geschäft“, führt er aus. Mit Hinweis darauf, dass viele Men
Aug
2008

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Aug 1, 2008
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Cocoa Beans von photographi.esc (CC:BY-NC-SA) Es ist Freitag und wie bereits letzte Woche gibt es wieder einen kleine Überblick über Mode und deren Wirkung auf die Gesellschaft. Mode aus alten Kakaosäcke Als die Preise für Kakao auf dem Weltmarkt fielen, suchte die Designerin Felicite Mai nach Möglichkeiten ein Auskommen zu finden: „Die Volkswirtschaft der Elfenbeinküste basiert auf Landwirtschaft, vor allem Kakao und Kaffee. So entschied ich mich diese Pflanzen zu bewerben indem ich diese Kleidung entwarf“, so Mai, deren wirklicher Name Maimouna Camara Gomet ist. „Ich hatte diese Idee während eines Nähkurses im Jahre 1987. Danach eröffnete ich 1996 meinen eigenen Laden und stellte die Designs dann im Jahre 2003 im Rahmen eines Modewettbewerbes in Divo (im Süden der Elfenbeinküste) vor.“ Mittlerweile beschäftigt sie mehrere Assistenten in ihrem Geschäft. Wie Reuters weiter berichtet, knüpft sie damit an den Beruf ihres Vaters an: „Mein Vater war ein Scheider und stellte die Jacken für die kolonialen Siedler her,“ sagte sie in Anspielung auf die früheren französischen Kolonialherren. „Danach wurde er Kaffee- und Kakaobauer.“ Mai hofft, dass ihre Sackmode als attraktive und dauerhafte Werbung für die besten Produkte ihres Landes fungieren kann - Kakao und Kaffee. In diesem Youtube-Video von Al Jazeera kann man Felicite Mai bei ihrer Arbeit zusehen: Syd's Store - Queen St. West von Charlyn W (CC: BY) Eine Designschule für Trinidad & Tobago http://flickr.com/photos/28481088@N00/ Christopher Nathan schaffte es mit Hilfe seiner Mode Agentur “Coco Velvet International” Möchtegernmodels in Laufsteggazellen zu verwandeln. Doch das reicht ihm nicht, er richtet seine Aufmerksamkeit auf einen anderen Teil der Modeindustrie nämlich Designer: Er sagt, dass die Modeindustrie in Trinidad und Tobago sowie Jamaika ähnlich sind, es gibt eine Menge unentdecktes Potential. „Manche Menschen betrachten es n
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